Instrumente für die Jugendausbildung vom Musikverein Ottenau
Instrumentalausbildung
Holzblasinstrumente
Die Holzblasinstrumente Flöte, Klarinette und Saxophon werden in dem Begriff
"Holz" zusammengefasst, weil sie ursprünglich alle aus Holz gefertigt wurden.
Eine Urform der Holzblasinstrumenten wird noch heute in den Alpenländer gebaut
und gespielt. Es ist der Schwegel oder auch "Schweizer Pfeife" genannt.
Folgende Holzblasinstrumente bildet der Musikverin "Harmonie" Ottenau aus:
Querflöte
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Im Blasorchester kommt es darauf an, dass alle Instrumente einen bestimmten Tonraum chromatisch in sauberer Stimmung voll erschließen. Die Spielmannsflöte ist dazu nicht in der Lage. Für die Querflöte entwickelte der Instrumentenbauer Theobald Moehm in der Mitte des vorrigen Jahrhunderts ein System, wodurch mit neun Fingern dreizehn Klappen geöffnet und geschlossen werden können. Die heutige Querflöte. |
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Karinette
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Der Klang der Klarinette bestimmt das
Holzregister im Blasorchester. Alle deutschen Blasorchester sind mit Klarinette besetzt. Das unterscheidet unsere Blasorchester von vielen Orchestern in der Schweiz, in Holland oder England, die Blechinstrumente allein oder Blech- instrumente und Saxophone verwenden. Klarinetten werden heute in den vier Grundstimmungen A, B, C und Es gebaut. |
von mehreren Klarinettisten gespielt. Die Klarinettisten sind mit den Streichern im
Sinfonieorchester vergleichbar. Die höhere Es-Klarinette, die sehr viel schwerer als
die B-Klarinette zu spielen ist, findet man heute nur noch selten im Blasorchester.
Saxophone
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Die Saxophone tragen den Namen ihres Erfinders und Instrumentenbauers Adolf Sax. In deutschen Blasorchestern wurde das Saxophone erst nach dem 2. Welt- krieg heimisch. Mittlerweile gehört es zu den Lieblingsinstumenten der Jugen. zum Saxophonregister im Blasorches´ter zählen Alt- und Tenorsaxophone, sowie das Baritonsaxophone. Der Ton wird wie bei der Klarinette über ein Einfach-Rohr- blatt erzeugt. |
Blechblasinstrumente
Die Bezeichnug Blechblasinstrumente rührt her von ihrem Material, einer Metall-
legierung mit Kupfer. Der Oberbegriff für alle Metallinstrumente heißt "Blech".
Die Instrumente haben ein Rohr in der länge von ein bis fünf Metern, das mehrfach
gebogen werden muss, um handlich zu sein. Auf das Instrument wir ein trichter- oder
kesselförmiges Mundstück gesetzt, das den Lippen als Stütze dient. Der Bläser setzt
seine Lippen auf das Mundstück in Schwingungen. Diese übertragen sich auf die Luft-
säule im Instrument, wodurch der Ton gebildet wird. Die Kunst des Blasens besteht
darin, die Geschwindigkeit der Schwingungen zu steuern und so bis zu 16 Naturtöne
zu erzeugen. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde eine erstaunliche Vielfalt an Blech-
blasinstrumenten konstruiert. Um die Jahrhundertwende bot eine Berliner Firma 86 ver-
schiedene Instumenten mit je 3 auswählbaren Ventilsystemen an. Ausgelöst wurde der
Erfindergeist der Instrumentenbauer Heinrich Stölzel und Friedrich Blühmel, die sich im
Jahre 1814 von den Wasser- und Luftleitsystemen im Bergbau anregen ließen, einen
ähnlichen Mechanismus für Blechblasinstrumente zu entwickeln.. Hierdurch ist es möglich,
die Luftwahlweise in verschiedeneRohrabschnitte zu lenken. Alle Blechblasinstrumente
bieten durch die Weiterentwicklung einen lückenlosen chromatischen Tonvorrat an.
Die Vielfalt der Blechblasinstrumenten des 19. Jahrhunderts wurde später wieder reduziert
und stanardisiert. In den deutschen Blasorchestern finden wir im wesentlichen folgende
Blechblasinstrumente, die der Musikverein auch ausbildet:
Trompete
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Die Trompete ist das höchstglingende Blech- blasinstrument im Blasorchester. Durch ihren schönen uns satten Klang ver- leiht sie dem Blasorchester einen ganz be- soneren Glanz. |
Flügelhorn
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Das Flügelhorn trägt im herkömmlichen Satz des deutschen Blasorchesters die Melodie, während die Trompete fanfarenartig schmettert. Der Tonumfang des Flügelhorns entspricht dem Umfang der Trompete, jedoch ist der Klang des Flügelhorns weicher. |
Waldhorn
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"Sanfte, süße, den Nachhall weckende zärtlich klagende und ganz ausfüllennde Töne liegen im Umfang des Waldhorns", charakterisierte Christian Friedrich Daniel Schubar 1784 das Waldhorn. Das vielseitige und anpassungsfähige Horn bildet das Herz- stück eines modernen Blasorchesters. Am besten eignen sich Hörnen in "b". Berufshornisten verwenden Hörner in "F" oder Doppelhörner. |
länglichen Es-Hörner. Diese zählen nicht zur Gruppe der Waldhörner, sondern zur
Familie der Flügelhörner, werden aber in Waldhornform gebaut. Bei älteren Blasmusik-
stücken beschränkt sich die Aufgabe der Es-Hornisten im wesentlichen auf das Spielen
von Nachschlägen. Dagegen bietet neuere Blasmusikliteratur den Hornisten dankbare
melodische Aufgaben.
Tenorhorn
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Das Tenorhorn übernimmt im Blasorchester, wie sein Name schon sagt, die Tenorstimme. Zusammen mit dem gleichartig klingenden, aber etwas voluminöseren Baryton können das solistische Partien oder reizvolle Neben- stimmen sein. Dem 2. und 3. Tenorhorn kommen in älteren Literaturen vorwiegend Nachschläge zu. Das Tenorhorn wurde früher auch Baßflügelhorn genant. Darin wird deutlich, dass Flügelhorn und Tenorhorn der- selben Famiie der Blechblasinstrumente an- |
gehören; die Rohre dieser Instrumente sind weiter als die von trompete und
posaune. Ihr Klang ist weich, deshalb auch die Bezeichnung:"weiches Blech"!
Wenn Du Interesse hast, bei uns mit zu machen melde dich einfach einmal!
Unser Jugendleiter, Alexander Schmidtke, steht gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Wir freuen uns auf Dich!
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